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flachhängekuppelgewölbtes Langhaus. Der Westturm nach Einsturz 1593 auf den

alten Grundfesten wieder erbaut mit barockem Zwiebelhelm. Spätgotisches Westtor.

Hochaltar mit barocken Bilderwerken, Seitenaltäre und Kanzel klassizistischer

Nachbarock Anfang 19. Jahrhundert; Orgelgehäuse 2. Viertel 18. Jahrhundert.

4.

1259, anfangs Juni

dürfte die Kirche von Deutsch-Reichenau von Bischof Johann von Prag, als er in

Südböhmen (Hohenfurth) weilte, eingeweiht worden sein.

5.

1261, 29. Juni, Deutsch-Reichenau Kr.Ub. I, 3; Wagner 2

Agnes, Witwe nach Pilgrim von Wittingau, schenkt dem Stift Hohenfurth mit

Zustimmung ihrer Söhne Wok und Sezema und des väterlichen Oheims ihrer Kinder

und aller anderen Verwandten die „neu gegründete Kirche in Richenowe im

neuangelegten Orte“.

6.

1291, o. 2. Wagner, 3

Smil von Gratzen schenkt die Kirche in Deutsch-Reichenau mit einem Drittel des

Zehents von den Pfarrdörfern dem Kloster Hohenfurth. – Wahrscheinlich gehörte

Deutsch-Reichenau zu dieser Zeit zu jenem Teil des Gutes Strobnitz, welchen Smil

von Gratzen besaß. – Als Pfarrer wird Paeblo genannt.

7.

1300, 25. Dezember, o. O. (nach Teichl III, 133, am 15. Oktober)

Smil von Gratzen setzt sein Dorf Reichenau als Garantie für die Schenkung von

„Gerleiten in der Strowinitz“ an Hohenfurth ein.